2023: Weil es so schön war – Bayrischer Wald

Der Tag begann für zwei von uns in Dorsten, bereit für das Abenteuer, das vor uns lag. Die Motoren erwachten zum Leben, als wir uns auf den Weg machten, den Asphalt unter unseren Reifen zu spüren. Unsere erste Etappe führte uns nach Düsseldorf, wo unser dritter Mitfahrer bereits wartete. Die Freude über das Wiedersehen war spürbar, während wir uns auf den Weg machten, um gemeinsam die Straßen zu erobern.

 

Hinter Köln erlebten wir eine angenehme Überraschung: Das Wetter besserte sich merklich. Die Wolken lichteten sich, und die Sonne bahnte sich ihren Weg durch den Himmel. Mit jedem Kilometer fühlte sich die Fahrt lebendiger an, und wir konnten die offene Straße in vollen Zügen genießen.

 

Doch wie es manchmal auf Reisen ist, brachte uns die Autobahn in einen Stau. Geduldig standen wir in der Hitze und warteten darauf, dass sich der Verkehr auflöste. Als der Stau endlich nachließ, beschlossen wir, einen kleinen Abstecher zur imposanten Walhalla zu machen.

 

    

 

Die Walhalla, hoch über der Donau thronend, beeindruckte uns mit ihrer majestätischen Präsenz. Die präzise Architektur und die historischen Persönlichkeiten, die sie ehrte, faszinierten uns. Nach einer Pause voller Bewunderung setzten wir unsere Reise fort, angetrieben von der Vorfreude auf Viechtach.

 

 

Die Ankunft in Viechtach war nach fast 700 km wie eine Belohnung nach einem langen Tag auf der Straße. Unsere Motoren, die uns zuverlässig begleitet hatten, verstummten. Müde, aber glücklich, gönnten wir uns den Luxus eines bayerischen Biers. Die Atmosphäre war gelöst, und wir ließen den Abend inmitten der Schönheit Bayerns ausklingen, in Erwartung der Abenteuer, die uns in den kommenden Tagen erwarten würden.

 

 

 

 

 

**Do, 08.06.: Rund Trip Viechtach / Salle a.d. Donau mit Besuch der Befreiungshalle in Kehlheim**

 

    

 

Der zweite Tag versprach eine aufregende Tour, die uns von Viechtach nach Salle a.d. Donau führen sollte. Unsere Motoren erwachten erneut zum Leben, als wir uns auf den Weg machten. Die Straße lag vor uns, mit fantastischen Kurven und bergigen Passagen, die durch eine atemberaubende Landschaft führten. Die Sonne strahlte am Himmel, und die Hitze des Tages war spürbar.

 

Die knapp über 300 km lange Strecke war ein Motorradtraum, mit jeder Kurve und Steigung, die unsere Herzen höherschlagen ließen. Die Landschaft wechselte zwischen malerischen Tälern und majestätischen Hügeln, und wir genossen jede Minute dieser Fahrt.

 

Unsere Ankunft in Kehlheim war der Höhepunkt des Tages. Hier erwartete uns die beeindruckende Befreiungshalle, die hoch über der Stadt thronte. Die Befreiungshalle ist eine imposante Gedenkstätte, die große Persönlichkeiten und Ereignisse der deutschen Geschichte ehrt. Sie wurde 1842 erbaut und dient als Denkmal für herausragende Persönlichkeiten, die sich um Deutschland verdient gemacht haben.

 

    

 

Die Befreiungshalle beherbergt eine beeindruckende Sammlung von Büsten und Statuen, die Persönlichkeiten wie Johann Wolfgang von Goethe, Ludwig van Beethoven und Otto von Bismarck darstellen. Die monumentale Architektur und die historische Bedeutung der Halle fesselten unsere Aufmerksamkeit. Wir tauchten in die Geschichte ein und ließen uns von den Geschichten dieser großen Männer inspirieren.

 

Nach dem Besuch der Befreiungshalle setzten wir unsere Tour fort, durchquerten die malerische Landschaft erneut und kehrten schließlich nach Viechtach zurück. Die Erinnerungen an die fantastischen Kurven, die beeindruckenden Aussichten und den kulturellen Schatz der Befreiungshalle würden diesen Tag zu einem unvergesslichen Teil unserer Reise machen.

 

 

 

 

 

 

 

**Freitag, 09.06: Ein zauberhafter Tag von Viechtach nach Bayrisch Eisenstein und zurück**

 

An diesem wunderbaren Freitagmorgen begann unsere aufregende Reise von Viechtach nach Bayrisch Eisenstein und zurück, mit einer insgesamt 105 km langen Strecke. Unsere Route versprach Abenteuer und Entdeckungen, die uns auf eine reizvolle Reise durch die bayerische Landschaft mitnehmen würden.

 

 

 

**Großer Arber Abstecher:** Als wir den majestätischen Großen Arber erreichten, eröffnete sich vor uns eine atemberaubende Szenerie. Wir wählten die Gondelbahn, um einen Teil des Weges auf den Gipfel zu gelangen. Der Duft von frischer Bergluft und die Vorfreude auf die Aussicht begleiteten uns auf diesem Abschnitt. Ein Spaziergang auf den letzten Streckenabschnitt brachte uns zur Gipfelhöhe. Hier oben, inmitten der erhabenen Natur, erwarteten uns köstliche Germknödel, die mit ihrer süßen Verlockung unsere Sinne betörten. Die Zeit schien stillzustehen, als wir diese leckeren Leckereien in Höchstgeschwindigkeit verzehrten, unsere Herzen mit Wärme und Zufriedenheit erfüllt.

 

       

 

**Peininger Schnapsbrennerei:** Ein weiteres Highlight auf unserer Reise war der Besuch der Peininger Schnapsbrennerei. Hier hätten wir die Gelegenheit gehabt, in die Kunst der Schnapsproduktion einzutauchen und die Aromen der regionalen Schnäpse zu kosten. Das wäre ein Fest für unsere Sinne gewesen, das uns einen tieferen Einblick in die traditionelle Handwerkskunst dieser malerischen Region verschafft hätte – wenn wir zu Fuß gewesen wären.

 

 

**Abstecher zur alten Burg:** Unsere Neugier trieb uns dazu, eine alte Burg in der Umgebung zu erkunden. Die steinernen Gemäuer erzählten Geschichten vergangener Zeiten, und wir fühlten uns, als wären wir Teil einer längst vergangenen Ära. Der Anblick der Burg und die umgebende Natur bildeten eine harmonische Einheit, die uns mit Staunen und Ehrfurcht erfüllte.

 

 

 

**Fantastische Eisdiele:** Auf dem Rückweg wurden wir von einem weiteren Höhepunkt des Tages überrascht – einer zauberhaften Eisdiele. Inmitten des warmen Nachmittags boten die erfrischenden Eiskreationen eine willkommene Abkühlung. Wir ließen uns von den köstlichen Aromen verführen und genossen den Moment der Entspannung.

 

Der gesamte Tag war von einem Gefühl der Entdeckung und des Staunens durchdrungen. Die wundervollen Anblicke, kulinarischen Entdeckungen und Momente der Einkehr würden uns noch lange in Erinnerung bleiben, als ein wertvolles Kapitel unserer Abenteuer in dieser reichen Region Bayerns.

 

 

 

 

 

 

 

**Samstag, 10.06: Rund Trip von Viechtach nach Strážný, Tschechien**

 

Der Samstag versprach eine aufregende Tour von Viechtach nach Strážný in Tschechien, mit einer Gesamtdistanz von ungefähr 270 km. Obwohl uns Regen prophezeit wurde, entschieden wir uns dennoch für die Fahrt. Die Faszination des hohen Calimoto-Index war einfach zu verlockend.

 

 

 

Vor der Abfahrt hatten wir das Glück, ein perfektes Frühstück genießen zu können, das bereits auf uns gewartet hatte. Dieser herzliche Start in den Tag war wie eine Energiequelle für unsere Abenteuerlust.

 

Bereits zu Beginn wurden unsere Erwartungen vom Wetter erfüllt – der Himmel öffnete seine Schleusen, und wir wurden von Regen begleitet. Doch die Entscheidung, trotzdem aufzubrechen, zahlte sich aus. Der Reiz des Abenteuers und die Lust, die Straße zu meistern, überwogen die Nässe.

 

 

 

Die Strecke führte uns durch den Böhmerwald, eine Region mit einer unvergleichlichen Atmosphäre. Die kurvenreichen Straßen und die malerische Landschaft des Böhmerwaldes sorgten dafür, dass die Fahrt unvergesslich wurde. Ein Highlight war zweifellos das Essen unterwegs. In einer gemütlichen Lokalität konnten wir regionale Spezialitäten genießen, die unsere Geschmacksnerven verwöhnten und die nasse Fahrt vergessen ließen.

 

 

Der Samstag endete mit dem Wissen, dass wir die Herausforderung des Regens gemeistert und eine fantastische Tour durch den Böhmerwald erlebt hatten. Die nassen Klamotten waren vergessen, während die Erinnerungen an die kurvenreichen Straßen, das leckere Essen und die gemeinsame Zeit unter Motorrad-Enthusiasten uns ein Lächeln auf die Lippen zauberten.

 

 



 

 

** So, 11.06.: Viechtach nach Düsseldorf, Dorsten und Münster, 694 km**

 

Die Rückreise war alles andere als aufregend. Wir starteten früh in Viechtach, wissend, dass uns einer der heißesten Tage des Jahres bevorstand. Die endlosen Autobahnkilometer zogen sich hin, die Hitze drückte schwer auf uns. Die Landschaft verschwamm zu einer öden Einheit.

 

Die monotone Fahrt führte uns zurück nach Düsseldorf, Dorsten und Münster Die Autobahn wurde mit jedem Kilometer heißer und die Motivation schwand mit jeder Meile. Die letzten Kilometer fühlten sich an wie eine Ewigkeit.

 

Die Motorräder abstellen zu können, war ein kleiner Trost. Die Stimmung war gedämpft, die Vorfreude auf die Rückkehr in den Alltag begrenzt. Die Erinnerungen an die Reise verblassten bereits, während die Hitze des Tages uns noch lange in Erinnerung bleiben würde.

 

 

 

 

**Zusammenfassung der Tage 1 bis 5: Eine Unvergessliche Motorradreise durch Deutschland und Tschechien**

 

Die fünftägige Motorradreise war eine unvergessliche Reise durch atemberaubende Landschaften, historische Stätten und unvorhersehbare Wetterlagen. Die Reise begann in Dorsten, wo zwei der Abenteurer ihre Motoren starteten und den Weg nach Düsseldorf antraten, um ihren dritten Mitfahrer aufzunehmen. Entgegen der Wettervorhersage konfrontierte die Gruppe Regen, doch die Freude am Abenteuer trieb sie voran.

 

Die Tour führte sie von Köln aus über eine Autobahn mit Stau, doch auch diese Herausforderung konnten sie meistern. Ein Abstecher zur beeindruckenden Walhalla war ein Höhepunkt, der die Geschichte und Architektur vereinte. Die Ankunft in Viechtach bot eine wohlverdiente Belohnung in Form von bayerischem Bier und die Vorfreude auf kommende Abenteuer.

 

Die Reise setzte sich mit einem Rund trip nach Salle a.d. Donau fort, bei dem die Gruppe die Kurven und Landschaften genoss. Ein besonderes Highlight war der Besuch der Befreiungshalle in Kehlheim, die beeindruckende Persönlichkeiten der deutschen Geschichte ehrte.

 

Am dritten Tag erwartete sie eine Tour nach Bayrisch Eisenstein und zurück. Die Fahrt zum Gipfel des Großen Arber bot spektakuläre Ausblicke und leckere Germknödel als Belohnung. Die Peininger Schnapsbrennerei bot Einblicke in regionales Handwerk und Kultur, während ein Abstecher zur alten Burg die Vergangenheit zum Leben erweckte. Zurück in Viechtach erwartete die Abenteurer eine zauberhafte Eisdiele als krönender Abschluss.

 

Der letzte Tag führte die Gruppe nach Strážný, Tschechien, trotz Vorhersagen von Regen. Die Strecke durch den Böhmerwald bot aufregende Kurven und landschaftliche Schönheit. Trotz nassen Straßen genossen sie regionales Essen und ein perfektes Frühstück, um ihre Abenteuerlust zu nähren.

 

Die Rückreise nach Deutschland am fünften Tag war von Hitze und Autobahn geprägt, was die Abenteurer sehnsüchtig auf die Rückkehr in den Alltag blicken ließ. Doch trotz der Herausforderungen war die Reise von gemeinsamen Momenten, atemberaubenden Landschaften und kulturellen Entdeckungen geprägt – ein unvergessliches Abenteuer, das ihre Bindung stärkte und Erinnerungen für die Ewigkeit schuf.